Sie fragen sich, was bei der Bestellung zum Datenschutzbeauftragten die bessere Wahl ist: intern oder extern? Soll ein eigener Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten ausgebildet werden oder soll das Thema Datenschutz an einen externen Dienstleister ausgelagert werden?

Grundsätzlich sind beide Optionen möglich. Voraussetzung ist in beiden Fällen eine nachweisbare Fachkunde, die fortlaufend aktualisiert wird.
Die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten bringt jedoch eine Reihe von Vorteilen mit sich:


       Flexibilität


Der inter­ne Mitarbeiter genießt wäh­rend sei­ner Tätig­keit als Datenschutzbeauftragter und ein Jahr dar­über ­hin­aus einen erwei­ter­ten Kün­di­gungs­schutz. Mit uns bleiben Sie flexibel!


      Kostenersparnis


Durch die Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten entfallen Kosten und Ausfallzeiten für die Aus- und regelmäßige Weiterbildung eines internen Mitarbeiters. Der inter­ne Mitarbeiter ist zudem in sei­ner Zeit­ein­tei­lung und Tätig­keit als Datenschutzbeauftragter nicht wei­sungs­ge­bun­den, sodass eine Kostenkontrolle faktisch nicht möglich ist. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist oftmals die preis­wer­te­re Alter­na­ti­ve; zumal eine volle Kostenkontrolle möglich ist.


      Vermeidung von Interessenkonflikten


Der externe Datenschutzbeauftragte kann seine Aufgaben und Verpflichtungen unbefangen nachkommen, da Interessenkonflikte mit anderen Bereichen im Unternehmen nicht bestehen. Er genießt zudem eine ande­re Stel­lung als ein interner Mitarbeiter.


      Kompetenz


Ein externer Datenschutzbeauftragter verfügt allein schon aus Wettbewerbsgründen über ein umfassendes Fachwissen. Dieses Know-how muss dabei durch Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, denn gesetzliche Änderungen sowie neue Technologieren bringen rasante Entwicklungen im Bereich Datenschutz mit sich. Zudem verfügt ein exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter zumeist über Erfahrung aus meh­re­ren Berei­chen.


      Haftungsverlagerung


Durch die Verlagerung der Haftung auf den externen Datenschutzbeauftragten reduziert sich das Unternehmensrisiko. Ein externer Datenschutzbeauftragter verfügt dabei in der Regel über eine spezielle Berufshaftpflichtversicherung.